Vierdimensionale eigentliche Zeit
Heidegger's 1962 Zeit und Sein concept of the eigentliche Zeit as lichtendes Reichen of four dimensions — Gewesen, Ankunft, Gegenwart, plus die nähernde Nähe (which is "der Sache nach die erste"). Locus classicus: Zeit und Sein (1962) pp. 13–16: "Die eigentliche Zeit ist vierdimensional." The vierdimensionale Zeit replaces — and exceeds — the SuZ-ekstatische Zeitlichkeit (marginal 3 at p. 14 explicit). The Zeit-Raum it clears is vor-räumlich; SuZ §70 (which tried to derive Räumlichkeit from Zeitlichkeit) is explicitly retracted at p. 24.
Key Points
- The Geben that gives Zeit is Reichen (reaching), not Schicken: while Sein is given by Schicken (sender holds itself back), Zeit is given by lichtendes Reichen — Gewesen, Ankunft, Gegenwart reach themselves to one another.
- Three "spatial" dimensions: (a) Gewesen (having-been): not the merely-past that fell out of a former now; the Gewesen anwest in seinem Abwesen. (b) Ankunft (coming-toward-us): not the merely-future that has not yet arrived; the Ankunft hands Anwesen as noch-nicht-Gegenwärtiges. (c) Gegenwart (presence): not the merely-now; the Gegenwart hands Anwesen in the sense of Anwesenheit, which is not the Jetzt.
- The fourth dimension (which is the first): die nähernde Nähe / verweigernd-vorenthaltende Nähe. Aus der Sache the fourth is "die erste, d. h. das alles bestimmende Reichen" (p. 15). The nähernde Nähe holds the three open and to-each-other by Verweigerung (refusal) and Vorenthalt (withholding): the Gewesen is held open by refusing its Ankunft-as-Gegenwart; the Ankunft is held open by withholding Gegenwart.
- The Zeit-Raum is vor-räumlich: "Das lichtende Einander-sich-reichen von Zukunft, Gewesenheit und Gegenwart ist selber vor-räumlich; nur deshalb kann es Raum einräumen, d. h. geben." (p. 14). Everyday three-dimensional space is derivative of the vor-räumliche Ortschaft.
- The Geben that gives Zeit has lichtend-verbergender character: "Wir nennen das Geben, das die eigentliche Zeit gibt, das lichtend-verbergende Reichen." (p. 16). Both lichtend (clearing — see lichtung) and verbergend (concealing — see lethe-verbergung). The Verweigerung-Vorenthalt of the nähernde Nähe is the Verbergung-aspect.
- SuZ §70 is explicitly retracted: "Der Versuch in »Sein und Zeit« § 70, die Räumlichkeit des Daseins auf die Zeitlichkeit zurückzuführen, läßt sich nicht halten." (p. 24). The path to Raum-as-Ortschaft goes through Bauen Wohnen Denken (1951) and Die Kunst und der Raum (1969).
- Beyond — but not against — SuZ-ekstatische Zeitlichkeit: marginal (3) at p. 14: "aber auch nicht nur die ekstatische Zeitlichkeit des Da-seins; die »Zeitlichkeit« und »Räumlichkeit« des Da-seins – der Zeit-Raum." The 1962 Zeit-Raum exceeds (not replaces) the SuZ-Zeitlichkeit; the SuZ-Zeitlichkeit is included within the vierdimensionale Zeit, but the latter is prior and broader.
Details
From SuZ-Zeitlichkeit (1927) to vierdimensionale Zeit (1962)
SuZ §65 articulates ekstatische Zeitlichkeit of Dasein in three Ekstasen: Gewesenheit (Existenzial of Geworfenheit), Zukunft (Existenzial of Vorlaufen-zum-Tode), Gegenwart (Existenzial of Gegenwärtigen). The three Ekstasen are originär and gleichursprünglich; they zeitigen die Zeitlichkeit. SuZ §70 derives Räumlichkeit of Dasein from this Zeitlichkeit (specifically from the Gegenwärtigen-Ekstase as Ent-fernen and Aus-richten).
The 1962 vierdimensionale Zeit re-grounds this:
- Continuity: the three Ekstasen become the three "dimensions" (Gewesen, Ankunft, Gegenwart) of the Reichen. The Reichen-character is prior to the Ekstasis-character.
- Addition: the fourth dimension — die nähernde Nähe — is not present in SuZ. The nähernde Nähe is what holds the three open and to-each-other; in SuZ this einigende function was implicit in the Gleichursprünglichkeit of the three Ekstasen but not named.
- Re-grounding: in SuZ, the Zeitlichkeit is the Sinn-Horizont of Dasein's Sein; in 1962, the Zeit-Raum is the Bereich of the Geben-of-Zeit, prior to any Dasein-Bezug. The Mensch is erreicht by the vierdimensionale Zeit (Mensch innesteht im dreifachen Reichen und aussteht die es bestimmende verweigernd-vorenthaltende Nähe); the Mensch is not the Zeitiger of the Zeitlichkeit.
- Retraction of §70: SuZ §70 derived Räumlichkeit from Zeitlichkeit (specifically Gegenwärtigen). The 1962 lecture: "läßt sich nicht halten." The proper path is Raum aus Ortschaft, where Ortschaft is itself derivative of the vor-räumliche Bereich of the Zeit-Raum-Reichen. The path goes through Bauen Wohnen Denken (1951) and Die Kunst und der Raum (1969).
Marginal (3) at p. 14 — "aber auch nicht nur die ekstatische Zeitlichkeit des Da-seins; die »Zeitlichkeit« und »Räumlichkeit« des Da-seins – der Zeit-Raum" — is the single most explicit late-Heidegger acknowledgement of the beyond-SuZ move. The SuZ-Zeitlichkeit is not abandoned but exceeded.
The three dimensions and the Anwesen-Reichen
Heidegger's argument for the three dimensions (pp. 13–14): Anwesenheit besagt: das stete, den Menschen angehende, ihn erreichende, ihm gereichte Verweilen. The Reichen (handing-toward) is the structural feature of Anwesenheit; the Anwesen is gereicht — and the Geberichtetheit is what makes the three dimensions.
- Gewesen: "auch dieses nicht-mehr-Gegenwärtige west in seinem Abwesen unmittelbar an, nämlich nach der Art des uns angehenden Gewesen." The Gewesen is not the merely-past (Vergangenes-aus-dem-Jetzt) but the Anwesen-in-Abwesen of what was. "Im Gewesen wird Anwesen gereicht."
- Ankunft: "Das Abwesen geht uns aber auch an im Sinne des noch nicht Gegenwärtigen nach der Art des Anwesens im Sinne des Auf-uns-Zukommens." The Ankunft is not the merely-future (Noch-nicht-Jetzt) but the Anwesen-as-Auf-uns-Zukommen of what is coming. "In der Zu-kunft, im Auf-uns-Zukommen wird Anwesen gereicht."
- Gegenwart: not the Jetzt (calculated time-point) but the Anwesenheit in the proper sense — das stete, den Menschen angehende, ihn erreichende, ihm gereichte Verweilen. "Auch in ihr wird Anwesen gereicht."
The three dimensions reach themselves to one another: "Ankommen, als noch nicht Gegenwart, reicht und erbringt zugleich nicht mehr Gegenwart, das Gewesen, und umgekehrt reicht dieses, das Gewesen, sich Zukunft zu. Der Wechselbezug beider reicht und erbringt zugleich Gegenwart." The Sich-einander-Reichen is the einigende structure.
The fourth dimension as the nähernde Nähe
The cardinal claim at pp. 15–16: the Reichen of the three dimensions is itself one Reichen; this einigende Reichen is the fourth dimension — which is der Sache nach die erste, das alles bestimmende Reichen.
"Dieses Zuspiel erweist sich als das eigentliche, im Eigenen der Zeit spielende Reichen, also gleichsam als die vierte Dimension – nicht nur gleichsam, sondern aus der Sache. Die eigentliche Zeit ist vierdimensional. Was wir jedoch in der Abzählung die vierte nennen, ist der Sache nach die erste, d. h. das alles bestimmende Reichen."
The nähernde Nähe's distinctive character: it nears by entferning (distancing). The Gewesen is held open by refusing its Ankunft-as-Gegenwart; the Ankunft is held open by withholding Gegenwart. "Die nähernde Nähe hat den Charakter der Verweigerung und des Vorenthalts. Sie hält im voraus die Weisen des Reichens von Gewesenheit, Ankunft und Gegenwart zu einander in ihre Einheit."
Marginal (5) at "Nähern": "die Nahnis." Marginal (6) at "Vorenthalts": "gebraucht in die Gelassenheit wartende (nicht hoffende) Abgeschiedenheit" — the Bezug to Gelassenheit (cf. the 1944-45 Conversation on a Country Path) and the distinction warten (waiting) vs. hoffen (hoping). Marginal (8) at "einigende": "einigen = nähern entfernen > Ortschaft" — the einigen is nähern and entfernen simultaneously, leading to Ortschaft.
The lichtend-verbergendes Reichen and the Zeit-Raum
"Wir nennen das Geben, das die eigentliche Zeit gibt, das lichtend-verbergende Reichen. Insofern das Reichen selber ein Geben ist, verbirgt sich in der eigentlichen Zeit das Geben eines Gebens." (p. 16)
Two structural features:
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Lichtend-verbergend: the Reichen clears (lichtet — see lichtung) the Zeit-Raum AND conceals itself (verbirgt — see lethe-verbergung) in the very giving. The Verweigerung-Vorenthalt of the nähernde Nähe is the Verbergungs-Aspekt. The Zeit-Raum is not a fully cleared Bereich but an open-and-self-concealing Bereich.
-
Geben eines Gebens: the Reichen gives the Zeit-Raum, but the Reichen itself is a Geben. The "giving of a giving" is the recursive structure that links Es gibt Zeit to the Es that gives Zeit. The Es — through the Reichen — is the Ereignis.
The Zeit-Raum that the Reichen clears is vor-räumlich: "Erst dieses Offene und nur es räumt dem uns gewöhnlich bekannten Raum seine mögliche Ausbreitung ein. Das lichtende Einander-sich-reichen von Zukunft, Gewesenheit und Gegenwart ist selber vor-räumlich; nur deshalb kann es Raum einräumen, d. h. geben." (p. 14). Three-dimensional space is derivative of the vor-räumlichen Bereich of the Reichen.
The Mensch-Bezug
"Die eigentliche Zeit ist die ihr dreifältig lichtendes Reichen einigende Nähe von Anwesen aus Gegenwart, Gewesenheit und Zukunft. Sie hat den Menschen als solchen schon so erreicht, daß er nur Mensch sein kann, indem er innesteht im dreifachen Reichen und aussteht die es bestimmende verweigernd-vorenthaltende Nähe. Die Zeit ist kein Gemächte des Menschen, der Mensch ist kein Gemächte der Zeit. Es gibt hier kein Machen. Es gibt nur das Geben im Sinne des genannten, den Zeit-Raum lichtenden Reichens." (p. 17)
Three points:
- The Mensch innesteht (stands-within) the dreifaches Reichen and aussteht (stands-out, endures) the verweigernd-vorenthaltende Nähe. The Mensch is neither maker nor made by Zeit.
- The Mensch is erreicht by the vierdimensionale Zeit als Mensch — i.e., the Mensch's Menschsein is bestimmt durch this Erreicht-Werden.
- The proper word for this Verhältnis is not Machen (making, causing) but Geben. Es gibt hier kein Machen. Es gibt nur das Geben.
Marginal (4) at "anfängend" (p. 15): "Brauchen" — the nähernde Nähe braucht (uses, needs). This is the seed of the Brauch-thematic. See brauch.
Marginal (3) at p. 14 — the cardinal beyond-SuZ acknowledgement
Marginal (3) at the lecture's discussion of die Zeit als das Nacheinander der Jetzt (the standard-philosophical Zeit-conception): "aber auch nicht nur die ekstatische Zeitlichkeit des Da-seins; die »Zeitlichkeit« und »Räumlichkeit« des Da-seins – der Zeit-Raum. vgl. Die Frage nach dem Ding W.S. 1935/36 1962. S. 11–18 [GA Bd. 41, S. 14–25]. vgl. »Antwort« auf die drei Fragen v. Stambaugh – Gray –"
This marginal is cardinal for any wiki claim about the late-Heidegger relation to SuZ-Zeitlichkeit:
- The vierdimensionale Zeit-Raum is aber auch nicht nur (but also not only) the SuZ-ekstatische Zeitlichkeit. The aber auch nicht nur is the precise marker: SuZ-Zeitlichkeit is not negated, it is exceeded.
- The Zeit-Raum includes the »Zeitlichkeit« und »Räumlichkeit« des Da-seins (in quotation marks, marking the SuZ-terminology) and is broader than both.
- The cross-references to Die Frage nach dem Ding (WS 1935/36, GA 41) and the »Antwort« auf die drei Fragen v. Stambaugh – Gray – are Heidegger's own pointers to the texts where the matter is further developed.
The 1973 Beilage and the unzureichend-flag
The 1973 Beilage zum Vortrag Zeit und Sein: "inwiefern der Vortrag unzureichend bleibt – insofern versucht wird – den Brauch, zur Eignis gehörend und das Da-sein mitnennend – zurückzustellen. Dieser Weg – unmöglich; so wird das Ereignis in einer abgerissenen Gestalt zur Sprache gebracht."
The lecture as a whole is unzureichend because it tried to zurückstellen the Brauch (which belongs to the Eignis and names-with the Da-sein). This affects the vierdimensionale Zeit as well: the Mensch is erreicht by the Zeit-Raum (p. 17), but the Brauch-relation between Eignis and Da-sein is not yet the focus. The proper articulation would include the Brauch as integral to the Zeit-Raum-clearing. See brauch.
What the Concept Does
The vierdimensionale Zeit performs four argumentative tasks:
-
It frees Zeit from the Jetzt-folge-frame. Aristotle's Zeit-Begriff (das Jetzt as what ist der Zeit), Kant's Zeit-als-eindimensional, and the modern chronometer-Zeit all derive from the Jetzt-folge-frame. The vierdimensionale Zeit replaces this: the Reichen of Gewesen-Ankunft-Gegenwart-nähernde-Nähe is prior to any Jetzt-Folge; the Jetzt-Folge is derivative.
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It re-grounds the SuZ-Zeitlichkeit. The three SuZ-Ekstasen are re-articulated as the three dimensions of the Reichen; the einigende function (implicit in SuZ as Gleichursprünglichkeit) is named as the fourth dimension. The Mensch is not the Zeitiger of Zeitlichkeit but is erreicht by the vierdimensionale Zeit.
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It clears the vor-räumliche Zeit-Raum. The Zeit-Raum is prior to three-dimensional space; SuZ §70 (Räumlichkeit-aus-Zeitlichkeit) is retracted. The proper path to Raum is through Ortschaft (cf. Bauen Wohnen Denken, Die Kunst und der Raum).
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It unfolds the Zeit-side of the Es gibt. Where Es gibt Sein unfolds as Schicken / Geschick / Seinsgeschichte, Es gibt Zeit unfolds as Reichen / vierdimensionale Zeit / Zeit-Raum. The two Geben-modes belong to the same Ereignis.
What It Rejects
- The Aristotelian-Kantian Jetzt-folge. Schon Aristoteles sagt, dasjenige, was von der Zeit ist, d. h. anwest, ist das jeweilige Jetzt. Vergangenheit und Zukunft sind ein μὴ ὄν τι. Kant: Sie hat nur eine Dimension (KrV A 31 / B 47). The vierdimensionale Zeit replaces this with the Reichen-structure.
- The chronometer-Zeit. Wir haben die gerechnete Zeit – so scheint es – unmittelbar handgreiflich vor uns, wenn wir die Uhr ... zur Hand nehmen ... Aber nirgends an der Uhr ... finden wir die Zeit. (p. 12). Calculated time-measurement gives no access to Zeit-as-such.
- The SuZ-§70-Reduktion of Räumlichkeit to Zeitlichkeit. Explicitly retracted at p. 24.
- Mensch als Zeit-Macher or Zeit als Mensch-Macher. Die Zeit ist kein Gemächte des Menschen, der Mensch ist kein Gemächte der Zeit. Es gibt hier kein Machen. The Mensch-Zeit-Verhältnis is Geben / Erreicht-Werden / Innestehen / Ausstehen, not Causation.
- Reading the four dimensions as spatial dimensions. The Zeit-Raum is vor-räumlich; the four "dimensions" are Reichungs-Weisen (modes of reaching), not Raumkoordinaten. The word Dimension "wird hier nicht nur als Bezirk der möglichen Abmessung gedacht, sondern als das Hindurchlangen, als das lichtende Reichen."
- Reading "Die eigentliche Zeit ist vierdimensional" as a metaphysical thesis about time-as-such. The vierdimensionale Zeit is what the eigentlich-Sagen of the Es gibt Zeit names; it is not a thesis about the Sein of Zeit (Zeit ist nicht — Zeit wird gegeben).
Stakes
If the vierdimensionale eigentliche Zeit is what the Es gibt Zeit names:
- The SuZ-Zeitlichkeit is exceeded without being abandoned. Late-Heideggerian readings that reduce the late position to a rejection of SuZ miss the aber auch nicht nur of marginal 3.
- Time becomes vor-räumlich-vor-jetztlich. The Jetzt-Folge and three-dimensional space are both derivative of the Reichen and the Ortschaft. This re-grounds the philosophy of time and the philosophy of space.
- The Mensch becomes erreicht, not Zeitiger. The Mensch-Zeit-Verhältnis is recast: Mensch innesteht and aussteht; Mensch is not the Maker nor Made of Zeit. Es gibt nur das Geben.
- The Zeit-Verständnis becomes Sein-bestimmt. Per the 1968 *Über das Zeitverständnis*: Heidegger's Zeit-Frage was Sein-bestimmt; Husserl's Zeitbewußtseins-Untersuchungen were bewußtseinszentriert — fremd geblieben.
- The Reichen-Geben unfolds the Zeit-side of the Ereignis. Together with the Schicken-Geben of Sein, the two Geben-modes belong to the same Es gibt = Ereignis.
Connections
- unfolds es-gibt — on the Zeit-side. Es gibt Zeit is the Sprachgebrauch-formula; vierdimensionale eigentliche Zeit is the Sache.
- belongs to ereignis — the Reichen-Geben is one mode of the Ereignis's Ereignen (the other is the Schicken-Geben of Sein).
- exceeds zeitlichkeit — marginal (3) at p. 14: aber auch nicht nur die ekstatische Zeitlichkeit des Da-seins. The SuZ-Zeitlichkeit is included but exceeded.
- retracts SuZ §70 — Räumlichkeit-aus-Zeitlichkeit läßt sich nicht halten. The path to Raum is through Ortschaft.
- contrasts with the Aristotelian Jetzt and the Kantian eindimensional Zeit.
- includes lichtung — the Reichen is lichtend; the Zeit-Raum is the Offene. The 1962 Zeit-Raum-Lichtung precedes the 1964 essay's philological-anti-Licht argument.
- includes lethe-verbergung — the Reichen is verbergend; the Verweigerung-Vorenthalt of the nähernde Nähe is the Verbergungs-Aspekt.
- contrasts with Husserl's innere Zeitbewußtsein — per the 1968 essay: Heidegger's Zeit-Frage was Sein-bestimmt; Husserl's bewußtseinszentriert. Fremd geblieben.
- is the seed of brauch — marginal (4) at "anfängend" (p. 15): Brauchen. The nähernde Nähe braucht.
- is not yet fully developed in the 1962 lecture per the 1973 Beilage — the lecture tried to zurückstellen the Brauch, an unmögliche attempt that left the Ereignis "in einer abgerissenen Gestalt."
Open Questions
- Is the four-dimensional articulation the articulation, or one articulation? Heidegger names the three (Gewesen, Ankunft, Gegenwart) plus the nähernde Nähe as the vierte aus der Sache. But does the phenomenology of the Reichen necessitate these four, or could a different articulation (e.g., a five-dimensional one with separate Lichtung- and Verbergungs-aspects of the fourth) also be defended? Heidegger does not argue for the Notwendigkeit of four.
- What is the relation of the vierdimensionale Zeit to the Geviert? The Sterbliche / Götter / Himmel / Erde of the Geviert (per Das Ding, Hölderlins Erde und Himmel) are also four. The Protokoll Session 3 names the Geviert as the Ereignete. Is there a structural relation between the vier of the Zeit and the vier of the Geviert? Not addressed in the 1962 lecture or Protokoll.
- Can the Reichen-structure be philosophically articulated outside German? The verbal noun Reichen draws on the German verb reichen (to hand-over, to extend, to reach). The English "reaching" loses the hand-over-aspect; the French atteindre loses the extending-toward-aspect. The philosophical force of the concept may be German-bound in a way that the Sache itself is not.
- Does the 1973 Beilage's unzureichend-flag retract the vierdimensionale Zeit? The Beilage flags the whole lecture as unzureichend for trying to zurückstellen the Brauch. Whether this retracts the vierdimensionale-Zeit-articulation specifically or only the lecture's framing of it is unclear. The Brauch-deepening may include the vierdimensionale Zeit as a partial articulation that needs the Brauch-completion.
Sources
- heidegger-1962-zeit-und-sein — locus classicus. Anwesenheit als Reichen at p. 13; the three dimensions at p. 14; the fourth dimension (nähernde Nähe) at pp. 15–16; the Verweigerung-Vorenthalt at p. 15; the lichtend-verbergende Reichen at p. 16; the Mensch-Erreicht-Werden at p. 17; the §70 retraction at p. 24. Plus marginalia (3, 4, 5, 6, 8) at pp. 14–16. Plus the 1973 Beilage zum Vortrag (the unzureichend-flag).
- heidegger-1962-protokoll-zeit-und-sein — Sessions 1, 4 on the Zeit-question; Session 6 on the Verweigerung von Welt / Verweigerung-Vorenthalt von Gegenwart connection (the 1949 Die Kehre + the 1962 Zeit und Sein form a single thematic Bogen).
- Cross-corpus pointers: SuZ (1927, GA 2) §§ 65, 70, 81 — the SuZ-Zeitlichkeit-Räumlichkeit-treatment that 1962 exceeds; Die Frage nach dem Ding (WS 1935/36, GA 41 pp. 14–25) — marginal (3); Bauen Wohnen Denken (1951, in VuA, GA 7 p. 152 ff.) — marginal (12) cross-ref for Eigentümliche des Ortes; Die Kunst und der Raum (1969, GA 13 p. 203 ff.) — marginal (12); *Über das Zeitverständnis* (1968) — the Husserl-Heidegger Zeit-Differenz.